Ritterhude im Blick - Weil unsere Gemeinde mehr kann.
Familien entlasten, Ortsteile stärken
Die Herausforderung
Junge Familien ziehen nach Ritterhude, weil das Wohnen hier günstiger und ruhiger ist als in Bremen. Das ist gut. Aber wenn sie hier ankommen, merken sie schnell: Kita-Plätze sind knapp, der Ganztagsanspruch ab 2026 ist nicht gesichert, bezahlbarer Wohnraum für Familien wird enger, und der Nachmittag der Kinder ist ein logistischer Kraftakt.
Gleichzeitig fehlen Angebote für die ältere Generation. Seniorengerechte Wohnungen, barrierearme Wege, ein verlässlicher ÖPNV – wer in Ihlpohl, Stendorf, Lesumstotel/ Werschenrege oder Platjenwerbe alt wird, hat es deutlich schwerer als in Alt-Ritterhude.
Mein Ansatz
Ganztags-Bereitschaft: Der Bundesrechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule startet im Schuljahr 2026/27. Nur eine von drei Ritterhuder Grundschulen ist derzeit Ganztagsschule. Ich werde sofort nach Amtsantritt einen realistischen und ortsverträglichen Ausbauplan vorlegen – mit Zeitplan und Umsetzung.
Kita-Offensive: Mehr Plätze, mehr Fachkräfte. Ich werde mich beim Landkreis und beim Land für zusätzliche Förderung einsetzen und gemeinsam mit den Trägern kreative Lösungen für den Fachkräftemangel entwickeln.
Wohnraum schaffen: Das Neubaugebiet Mühlenberg muss zügig in enger Abstimmung mit den Anwohnern entwickelt werden – mit einem gesunden Mix aus Familien- und Seniorenwohnungen - passend zu Ritterhude. Und das geplante Seniorenwohn-Projekt an der Hamme muss endlich vorankommen. Ich setze mich aktiv für Hinterlandbebauung ein.
Ortsteile nicht vergessen: Ihlpohl, Stendorf, Lesumstotel/ Werschenrege und Platjenwerbe verdienen die gleiche Aufmerksamkeit wie Alt-Ritterhude. Bessere Busanbindung, Glasfaser bis in jedes Haus, Pflege der Dörpgemeinschaft – das sind berechtigte Ansprüche, keine Sonderwünsche.
Noch 7 Monate bis zum 13. September.
Noch gut 200 Tage, um Ritterhude besser aufzustellen.
Lassen Sie uns die Zeit nutzen.
